Sicherheitstechnologien in der Slowakei

Veranstaltung im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU

Cybersicherheitslösungen für die Slowakei: Geschäftsanbahnungsreise für deutsche Unternehmen im Bereich zivile Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen

Digitale Geschäftsanbahnung im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU

14. bis 18. Juni 2021

  • Zielgruppe: kleine & mittelständische Unternehmen, Selbständige, fachbezogene freie Berufe
  • Branche: Produkte und Dienstleistungen mit Bezug zu IT-Sicherheit
    z.B
    . Lösungen für die Absicherung von Rechenzentren und vernetzten Produktionsanlagen,  Schutz kritischer Infrastrukturen, physische IT-Sicherheit, IT-Brandschutz, IT-Sicherheitsmanagement, Datenträgerlagerung und -vernichtung, Verschlüsselung, unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV), Einsatz Künstlicher Intelligenz bei Prozessautomatisierung und Risikovorhersage, IOT-Anwendungen, Digital Lab Services oder Smart Home-Sicherheitslösungen etc.
  • Kosten: 250 – 500 Euro (abhängig von Unternehmensgröße)
 
 
So funktioniert's

Was ist eine Geschäftsanbahnungsreise?

Die AHK Slowakei führt in Kooperation mit econAN international, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi), diese Geschäftsanbahnungsreise durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme. Sie ist Bestandteil der Exportinitiative „Zivile Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen“ und wird im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU durchgeführt. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU). Sollten die Auswirkungen der globalen Corona-Pandemie eine physische Durchführung vor Ort nicht zulassen, kann das Projekt, in Abstimmung mit den Teilnehmern, auf ein digitales Format umgestellt werden.
Die Reise richtet sich an deutsche Unternehmen aus dem Bereich IT-Sicherheit mit Schwerpunkt Softwareentwickler, Hardwareproduzenten und IT-Dienstleister. Zur Zielgruppe gehören insbesondere Unternehmen, die Produkte und Lösungen anbieten für: Absicherung von Rechenzentren, Netzwerken von Infrastrukturbetreibern und vernetzten Produktionsanlagen / Abwehr von gezielten Großangriffen – Distributed Denial-of-Service (DDoS) und Advanced Persistent Threat (APT) / Anwendungen für Internet der Dinge (IoT) / Künstliche Intelligenz (KI) im Rahmen der Prozessautomatisierung und Risikovorhersage / Verschlüsselung / physische IT-Sicherheit / IT-Brandschutz / IT-Sicherheitsmanagement / IT-Forensik / Datenträgerlagerung und -vernichtung / unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) / Digital Lab Services / Smart Home-Sicherheitslösungen.
Für die Projektteilnehmer werden individuell auf ihre Anforderungen zugeschnittene Geschäftsgespräche mit potenziellen Kooperationspartnern, Kunden und Branchenexperten organisiert. In Vorbereitung auf die Geschäftsanbahnungsreise erhalten die Projektteilnehmer eine Zielmarktanalyse, die auf die relevante Branche, deren Marktentwicklung, Vertriebsinformationen sowie die rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen auf dem slowakischen Markt eingeht. Im Rahmen einer fachbezogenen Präsentationsveranstaltung werden die deutschen Teilnehmer die Möglichkeit haben, dem slowakischen Fachpublikum bestehend aus Vertretern der Wirtschaft, Verbänden, Verwaltung und Presse ihre Leistungen, Produkte und Technologien vorzustellen.

Marktchancen für deutsche Unternehmen

Die Slowakei hat einen starken einheimischen IT-Sektor, der in den ersten zehn Monaten 2020 trotz Pandemie nur um 0,2% geschrumpft ist. In der Computerprogrammierung legten sie gar um 4,7% zu. Mit Ausnahme von Branchenprimus Eset, der 2019 mit seinen Antivirusdiensten mehr als eine halbe Milliarde Euro absetzte, ist keines der 60 umsatzstärksten Unternehmen (>10 Mio. Euro) direkt auf Sicherheitslösungen spezialisiert. Größere in der IT-Branche tätige Player wie Accenture oder Soitron vermarkten Sicherheits-produkte als einen Bestandteil des Portfolios. Auf dem Markt besteht insgesamt eine große Nachfrage nach ausländischen Cybersicherheitstechnologien.
Für deutsche Hersteller und Lösungsanbieter ergeben sich dadurch vielseitige Marktchancen. Die Nachfrage ist sehr diversifiziert, da sie in unterschiedlichen Sektoren wie dem produzierenden Gewerbe, dem Versorgungswesen, öffentlichen Behörden, aber auch zum Teil in Privathaushalten entsteht. Allen ist gemein, dass sie verstärkt zum Ziel von Cyberattacken werden und nach entsprechenden Lösungen suchen, um sich zu schützen. Zusätzlich sind für alle Bereiche aufgrund der europäischen Datenschutz-Grundverordnung nach wie vor Investitionen zum Schutz personenbezogener Daten nötig. Hierzu besteht aufgrund der drastischen Strafen hohe Bereitschaft.
Die deutsche IT-Sicherheitsbranche kann hier mit innovativen Lösungen aufwarten. Deutschen Unternehmen kommen dabei ein hohes Qualitätsniveau und vergleichsweise viel Erfahrung mit ERP-Systemen und SCM-Lösungen zugute. Denn der Schutzbedarf in der Industrie geht über die bloße Absicherung digitaler Fabriken hinaus und erstreckt sich mittlerweile auf die komplette Lieferkette.
Damit sind deutsche Unternehmen unterschiedlicher Größen und innerhalb eines sehr breiten Branchenspektrums in der Slowakei gefragt, z.B. mit Produkten und Lösungen für die Absicherung von Rechenzentren und vernetzten Produktionsanlagen, dem Schutz kritischer Infrastrukturen, physische IT-Sicherheit, IT-Brandschutz, IT-Sicherheitsmanagement, Datenträgerlagerung und -vernichtung, Verschlüsselung, unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV), den Einsatz Künstlicher Intelligenz bei Prozessautomatisierung und Risikovorhersage, IOT-Anwendungen, Digital Lab Services oder Smart Home-Sicherheitslösungen.
Deutsche Produkte und Technologien genießen in der Slowakei generell ein hohes Ansehen. Anbietern aus Deutschland eröffnet sich damit die Möglichkeit, den slowakischen Markt durch Kooperation mit einem lokal gut vernetzten Vertriebspartner zu erschließen. Im Vordergrund des Projektes steht daher, durch eine zielgerichtete Firmenauswahl auf slowakischer Seite, eine Nachhaltigkeit der Geschäftskontakte zu erreichen. Die Markteintrittshilfe durch das Projekt trifft daher auf ein in jeder Hinsicht positives Marktumfeld.

Vorläufiges Programm

Montag, 14. Juni 2021
Einführendes virtuelles Briefing der Projektteilnehmer und Fachreferenten mit Organisatoren über den slowakischen IT-Sicherheitsmarkt, zum weiteren Ablauf der virtuellen Reise und zur Beantwortung von Fragen mit anschließendem Abendessen

Dienstag, 15. Juni 2021
Virtuelle Präsentationsveranstaltung zum Thema Cybersicherheitslösungen, bei der die deutschen Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen vorstellen und erste Geschäftsgespräche führen können.

Mittwoch, 16. Juni 2021
Virtuelle individuelle Geschäftsgespräche mit potenziellen Geschäftspartnern

Donnerstag, 17. Juni 2021
Virtuelle individuelle Geschäftsgespräche mit potenziellen Geschäftspartnern

Freitag, 18. Juni 2021 Virtuelle bilaterale Abschlussgespräche mit allen deutschen Teilnehmern, Besprechung weiterer Schritte für den Einstieg in den slowakischen Markt und Perspektiven für Vor-Ort-Termine

Teilnahmebedingungen
  • Es handelt sich um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU, die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie durchgeführt wird.
  • Teilnahmeberechtigt sind maximal 12 deutsche, vorzugsweise kleine und mittlere Unternehmen. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt, wobei KMU Vorrang vor Großunternehmen haben.
  • Für alle Teilnehmer wird ein Eigenanteil fällig. Der Eigenanteil richtet sich nach der Unternehmensgröße:
    • 500 Euro (netto) für Unternehmen mit weniger als 2 Mio. Euro Jahresumsatz und weniger als 10 Mitarbeitern
    • 750 Euro (netto) für Unternehmen mit weniger als 50 Mio. Euro Jahresumsatz und weniger als 500 Mitarbeitern
    • 1.000 Euro (netto) für Unternehmen ab 50 Mio. Euro Jahresumsatz oder ab 500 Mitarbeitern
  • Im Falle der digitalen Durchführung reduziert sich der Teilnahmebeitrag um die Hälfte-
  • Sollten die Auswirkungen der globalen Corona-Pandemie eine physische Durchführung vor Ort nicht zulassen, kann das Projekt, in Abstimmung mit den Teilnehmern, auf ein digitales Format umgestellt werden. Die Eigenanteile der Unternehmen werden in diesem Fall um die Hälfte reduziert.
    Der Betrag ist nach verbindlicher Anmeldung an die AHK Slowakei zu zahlen und ist nicht erstattbar. Darüber hinaus trägt jedes teilnehmende Unternehmen die individuellen Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten selbst.
    Bei der Geschäftsanbahnungsreise handelt es sich um eine Fördermaßnahme, die den De-Minimis-Regelungen unterliegt. Mit der Anmeldung ist eine entsprechende Erklärung über das Nichtausschöpfen der Freigrenze abzugeben. Wird vom Unternehmen keine De-Minimis-Erklärung abgegeben, erklärt sich das Unternehmen einverstanden, dass der Anteil der De-Minimis-Beihilfe dem Unternehmen seitens der AHK Slowakei in Rechnung gestellt wird.
  • Der Teilnehmer erklärt sein Einverständnis, sich an zwei Befragungen zur Evaluierung des Geschäftsanbahnungs-projektes (am Ende der Reise sowie sechs bis acht Monate nach der Reise) zu beteiligen.
  • Der Teilnehmer erklärt sein Einverständnis, dass die von ihm übermittelten unternehmens- und personenbezogenen Daten zur Projektdurchführung verwendet und an Dritte im Rahmen des Projektes weitergeleitet werden dürfen.
    Die Anmeldung zur Teilnahme ist mit der Unterschrift verbindlich. Die AHK Slowakei behält sich eine fachliche Prüfung der Anmeldungen vor. Eine Teilnahmebestätigung wird von der AHK Slowakei nach Prüfung der Anmeldung erteilt.
  • Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.
 
 
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