Veranstaltung im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU

Digitale Informationsveranstaltung: Geschäftschancen für Sicherheitstechnologie in Südkorea

Digitale Informationsveranstaltung

Auf einen Blick

Branche: Produkte und Dienstleistungen aus dem Bereich „Sicherheit„: z.B.: Schutz von kritischen Infrastrukturen oder gesellschaftlicher Großereignisse, Brandschutz, IT-Sicherheit, Reaktorsicherheit, Videoüberwachung, Biometrie, Alarmsysteme, Lösungen für die Bewältigung von Naturkatastrophen, Pandemien und technischen Großunfällen etc.

Sprachen: Deutsch & Englisch

 

Kosten: kostenfrei

Aufzeichnung des 1. Teils

  • Vorstellung des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU und der Exportinitiative Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen
  • Aktuelle Wirtschaftsentwicklung in Korea
  • Rechtliche Rahmenbedingungen in Korea
  • Risikoabsicherung bei Export nach und Investitionen in Korea
  • Vertrieb in Korea

Aufzeichnung des 2. Teils

Das Programm bietet einen umfassenden Überblick über das Potenzial für Export, Investitionen und Kooperationen in Südkorea. Ein Vertreter  des Fachverbandes Korea Hi-Tech Safety Industry Association informiert  über aktuelle Entwicklungen und Trends der Branche. Deutsche Unternehmer berichten über Ihre Erfahrungen im koreanischen Markt.

Präsentationen und weitere Informationen zum Download

Der koreanische Markt

Korea ist die viertgrößte Volkswirtschaft in Asien und die elftgrößte weltweit. In nur wenigen Jahrzehnten hat Korea als eines der ärmsten Länder der Erde einen rasanten Aufstieg vollbracht. In der Bruttonationaleinkommenkategorisierung der Weltbank gilt Korea seit 1993 als Land mit hohem Einkommen. Für 2019 wird das Bruttoinlandsprodukt auf 1.657 Milliarden US-Dollar geschätzt. Das nominale BIP pro Kopf liegt bei 31.937 US-Dollar. Das Geschäftsumfeld ist positiv. Im Ease of Doing Business Ranking erreichte Korea 2019 Rang 5 von 190 Ländern. Im Global Competitiveness Index 4.0 landete Korea auf Rang 15 von 140 Ländern. Im Corruption Perceptions Index liegt das Land auf Rang 45 von 180 Ländern.

Deutsche Unternehmen mit Nischen- oder Spezialerzeugnissen ohne lokales Äquivalent erleben einen relativ reibungslosen Ablauf der Geschäfte – vor allem dann, wenn diese als wichtige Vorprodukte für südkoreanische Hightech-Produkte unerlässlich sind. Deutschland exportiert eine bedeutende Menge von Gütern aus den Bereichen Elektrotechnik, Mess-, Analyse- und Kontrolltechnik – worin bereits zivile Sicherheitstechnologien enthalten sind. Südkorea benötigt Impulse, da die alten Kernsektoren wie Schiffbau, Kfz und sogar Smartphones mittlerweile mit starken Absatzschwierigkeiten zu kämpfen haben. Das Land versucht, neue Wachstumssegmente zu erschließen, wie etwa Internet der Dinge, künstliche Intelligenz, autonomes Fahren und erneuerbare Energien. Die Regierung will beispielsweise den Bereich künstliche Intelligenz mit Investitionen von 2 Milliarden US-Dollar in den kommenden fünf Jahren fördern. Das Ministry for Science and ICT hatte im Mai 2018 bekannt gegeben, dabei unter anderem den Sektor Sicherheit im Fokus zu haben. Zahlreiche lokale Firmen sind auf diesen Zug aufgesprungen und haben Pläne auf den Weg gebracht, künstliche Intelligenz künftig stärker in den Vordergrund ihrer Aktivitäten zu stellen.

Der Cybersicherheitsmarkt hat sich seit 2017 ebenfalls vergrößert, da die Sicherheitsthemen durch die Verbreitung tückischer Ransomwares wie WannaCry und Petya nicht nur für die Regierungen und Unternehmen, sondern auch für private Personen wichtiger wurden. Dieser Trend wurde bis 2018 fortgeführt, um die Sicherheit in der gesamten sozialen Infrastruktur zu stärken. In diesem Jahr werden die Sicherheitsinteressen mit der wachsenden Bedeutung der Industrie 4.0, die auf ICT Technologien wie AI, IoT, Big Data etc. basiert, weiter steigen.

Dem aktuellen Trend entsprechend, soll der Cybersicherheitsmarkt in diesem Jahr eine Marktgröße von 1.937,3 Mrd. KRW (Produkte für Informationssicherheit 1.464,5 Mrd. KRW und Service für Informationssicherheit 472,8 Mrd. KRW) erreichen.

Darüber hinaus ist es zu erwarten, dass die Investitionen der öffentlichen Sektoren in diesem Jahr verstärkt getätigt und etwa 4.814 Mrd. KRW für den Erwerb von Sicherheitsausrüstungen und Softwares ausgegeben werden sollen.

Da vor allem Softwares und Produkte für Sicherheitssysteme (Netzwerk-Sicherheit, System-Sicherheit, Produkte für die Vermeidung von Informationslecks, Zertifizierung, Sicherheitsmanagement etc.) die wichtigen Produkte in diesem Bereich sind, ermöglicht das für deutsche Unternehmen aus den entsprechenden Industriebranchen große Geschäftsmöglichkeiten mit koreanischen Partnern.

Die Hintergründe

Der koreanische Markt

Korea ist die viertgrößte Volkswirtschaft in Asien und die elftgrößte weltweit. In nur wenigen Jahrzehnten hat Korea als eines der ärmsten Länder der Erde einen rasanten Aufstieg vollbracht. In der Bruttonationaleinkommenkategorisierung der Weltbank gilt Korea seit 1993 als Land mit hohem Einkommen. Für 2019 wird das Bruttoinlandsprodukt auf 1.657 Milliarden US-Dollar geschätzt. Das nominale BIP pro Kopf liegt bei 31.937 US-Dollar. Das Geschäftsumfeld ist positiv. Im Ease of Doing Business Ranking erreichte Korea 2019 Rang 5 von 190 Ländern. Im Global Competitiveness Index 4.0 landete Korea auf Rang 15 von 140 Ländern. Im Corruption Perceptions Index liegt das Land auf Rang 45 von 180 Ländern.

Deutsche Unternehmen mit Nischen- oder Spezialerzeugnissen ohne lokales Äquivalent erleben einen relativ reibungslosen Ablauf der Geschäfte – vor allem dann, wenn diese als wichtige Vorprodukte für südkoreanische Hightech-Produkte unerlässlich sind. Deutschland exportiert eine bedeutende Menge von Gütern aus den Bereichen Elektrotechnik, Mess-, Analyse- und Kontrolltechnik – worin bereits zivile Sicherheitstechnologien enthalten sind. Südkorea benötigt Impulse, da die alten Kernsektoren wie Schiffbau, Kfz und sogar Smartphones mittlerweile mit starken Absatzschwierigkeiten zu kämpfen haben. Das Land versucht, neue Wachstumssegmente zu erschließen, wie etwa Internet der Dinge, künstliche Intelligenz, autonomes Fahren und erneuerbare Energien. Die Regierung will beispielsweise den Bereich künstliche Intelligenz mit Investitionen von 2 Milliarden US-Dollar in den kommenden fünf Jahren fördern. Das Ministry for Science and ICT hatte im Mai 2018 bekannt gegeben, dabei unter anderem den Sektor Sicherheit im Fokus zu haben. Zahlreiche lokale Firmen sind auf diesen Zug aufgesprungen und haben Pläne auf den Weg gebracht, künstliche Intelligenz künftig stärker in den Vordergrund ihrer Aktivitäten zu stellen.

Der Cybersicherheitsmarkt hat sich seit 2017 ebenfalls vergrößert, da die Sicherheitsthemen durch die Verbreitung tückischer Ransomwares wie WannaCry und Petya nicht nur für die Regierungen und Unternehmen, sondern auch für private Personen wichtiger wurden. Dieser Trend wurde bis 2018 fortgeführt, um die Sicherheit in der gesamten sozialen Infrastruktur zu stärken. In diesem Jahr werden die Sicherheitsinteressen mit der wachsenden Bedeutung der Industrie 4.0, die auf ICT Technologien wie AI, IoT, Big Data etc. basiert, weiter steigen.

Dem aktuellen Trend entsprechend, soll der Cybersicherheitsmarkt in diesem Jahr eine Marktgröße von 1.937,3 Mrd. KRW (Produkte für Informationssicherheit 1.464,5 Mrd. KRW und Service für Informationssicherheit 472,8 Mrd. KRW) erreichen.

Darüber hinaus ist es zu erwarten, dass die Investitionen der öffentlichen Sektoren in diesem Jahr verstärkt getätigt und etwa 4.814 Mrd. KRW für den Erwerb von Sicherheitsausrüstungen und Softwares ausgegeben werden sollen.

Da vor allem Softwares und Produkte für Sicherheitssysteme (Netzwerk-Sicherheit, System-Sicherheit, Produkte für die Vermeidung von Informationslecks, Zertifizierung, Sicherheitsmanagement etc.) die wichtigen Produkte in diesem Bereich sind, ermöglicht das für deutsche Unternehmen aus den entsprechenden Industriebranchen große Geschäftsmöglichkeiten mit koreanischen Partnern.

Teilnahme

Es handelt sich um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU, die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie durchgeführt wird.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

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