Veranstaltung im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU

Informationsveranstaltung zu zivilen Sicherheitstechnologien in Chile

Webinar

auf einen Blick

Ort: im Internet

Zeit: on-demand verfügbar

Zielgruppe: kleine & mittelständische Unternehmen, Selbständige, fachbezogene freie Berufe

Branche: Produkte und Dienstleistungen aus dem Bereich „Sicherheit
z.B
.: IT-Sicherheit, Lösungen für die Bewältigung von Naturkatastrophen, Pandemien und technischen Großunfällen, Zutrittskontrolle, Brandschutz,  Videoüberwachung, Biometrie, Alarmsysteme, Schutz von kritischen Infrastrukturen oder gesellschaftlicher Großereignisse etc.

Sprache : Deutsch & Englisch

Kosten: kostenfrei

Aufzeichnung Teil 1 (Dauer: ca. 70 Minuten)

  • Vorstellung des Markterschließungsprogramms und der Exportinitiative Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen, Birgit Banße, BMWi
  • Überblick Wirtschaftsentwicklung in Chile, Jenny Eberhardt, Germany Trade & Invest
  • Rechtliche Rahmenbedingungen in Chile, Johannes Weichbrodt, Baker & McKenzie Partnerschaft von Rechtsanwälten und Steuerberatern mbB
  • Vertrieb in Chile, Franziska Kögl, AHK Chile
 

Aufzeichnung Teil 2 (Dauer: ca. 90 Minuten)

  • Risikoabsicherung bei Export nach und Investitionen in Chile, Wendy von Knorre, Euler Hermes AG
  • Marktentwicklung und Trends im Bereich Katastrophenschutz in Chile, Stefan Vogel, Centro de Investigación para la Gestión Integrada del Riesgo del Desastres (Forschungszentrum für integriertes Katastrophenrisikomanagement)
  • Virtuelle Panel-Diskussion „Doing Business in Chile“
Hintergrund

Sicherheitstechnologie in Chile

Chile hat sich in den vergangenen Jahren aufgrund von institutioneller Stabilität, einem stabilen makroökonomischen Umfeld, einem guten Investitionsklima und konstantem Wachstum zu einem der wirtschaftlich erfolgreichsten Länder Lateinamerikas entwickelt. Hiervon zeugt auch die Mitgliedschaft in der OECD, der in Lateinamerika neben Chile nur Mexiko angehört.

In Chile wird verstärkt Technologie zur Sicherheitsüberwachung nachgefragt. Neben dem Bedarf an technischen Lösungen werden auch Schulungen für Fachpersonal und Personal der Sicherheitsbranche immer relevanter. Die Nachfrage nach Sicherheitsgeräten ist nicht nur in Privathäusern, sondern auch für Bau- und Industrieanlagen, Bergbau, Gesundheitseinrichtungen, Flughäfen und Häfen sehr hoch. Insbesondere gibt es Möglichkeiten für Unternehmen in den Bereichen Zugangskontrolle, Perimeter-Kontrolle, Videoüberwachung und Arbeitersicherheit. Im Hinblick auf Katastrophenschutz, besteht in Chile ein hohes Potential mit hiermit verbundenen Technologien, z. B. Früherkennung von Erdbeben/Tsunamis. Aufgrund der besonderen geographischen Lage kommt es in Chile regelmäßig von starken Erdbeben (sehr starke Beben ca. alle 10 Jahre). Im Sommer kommt es aufgrund der hohen Temperaturen und geringen Niederschlagsmenge häufig zu starken Waldbränden, im Herbst und Winter hingegen ist mit Überschwemmungen zu rechnen. Erdbeben können das ganze Jahr über auftreten. Wobei mit einem starken Erdbeben ca. alle zehn Jahre gerechnet wird. Des Weiteren gibt es in Chile ca. 90 aktive Vulkane. Der Nationale Feuerwehrrat (Junta Nacional de Bomberos) koordiniert die Beschaffung von Feuerwehrausrüstung. Deutsche Unternehmen können an den Ausschreibungen des Rates teilnehmen, wenn sie auf dem lokalen Markt vertreten und als ausländische Lieferanten registriert sind. Es werden die Standards der National Fire Protection Association (NFPA) der USA angewandt.

Chile hat eine der höchsten Internet-Penetrationsraten in Südamerika. Für die Regierung und den chilenischen Privatsektor erhielt die Förderung von Maßnahmen zum Schutz der Cybersicherheit höchste Priorität nach dem Hacking einer der größten Banken in Chile 2018, gefolgt von mehreren Kreditkarten-Hacks und Cyber-Angriffen im Land. Die nötige Expertise ist in Chile praktisch nicht vorhanden und muss importiert werden.

Teilnahme

Es handelt sich um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU, die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie durchgeführt wird.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des BMWi-Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.ixpos.de/markterschliessung abgerufen werden.

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